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Auf den Spuren von Grappa & Prosecco - Italien / Venetien

Busreise-Nummer: 2198639 merken
Italien | Venetien, Venedig | Bassano del Grappa, Venedig, Vicenza, Treviso

Wer etwas über den Grappa und Prosecco erfahren möchte, kommt an der Wiege des Grappa´s „Bassono del Grappa“ und an der „Strada del Prosecco“ nicht vorbei. Als leidenschaftliche Verfechter der italienischen Lebensart und Weinkultur bringen wir Sie direkt nach Bassano del Grappa und der Strada del Prosecco. Die italienische Aperitif - und Digestif Kultur ist bedeutungsvoll. Nirgendwo gibt es so viele Möglichkeiten, ein Essen zu starten oder einen Tag im Umfeld von Freunden und Kollegen zu beenden. Aus den Häuten, Kernen und Stängel, die während der Weinernte anfallen, entsteht der bekannte Grappa. Einzigartige Orte wie Bassano, Treviso, Vicenza und Venedig machen aus diesem unbeschreiblichen Bouquet einen kulinarischen Gaumenschmaus.

5 Tage ab € 990,00

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Mi, 26. Okt. - So, 30. Okt. 2022 5 Tage/4 Übernachtungen
Termin online buchen ab € 990,00
Reise ab/bis Steiermark, Burgenland 3856: Schuch

Reiseprogramm

1. Tag: „Buon giorno“, nehmen Sie in unserem Bordrestaurant Platz, um das Gold-Frühstück bei unserer Anreise zu genießen. Die Reise führt über das Kanaltal, vorbei an Udine zu Ihrem Hotel. Bereits nach der Ankunft erwarten Sie wunderschöne Tage in der norditalienischen Region Veneto. Ihr Hotel Park Villa Fiorita befindet sich in der Provinz Treviso, die bekannt ist für malerische Weinberge, idyllische Flusslandschaften und vornehme Villen.
2. Tag: Nach dem Frühstück fahren Sie am Vormittag nach Treviso. Die Provinzhauptstadt liegt in der fruchtbaren venetischen Ebene und bezaubert die Besucher mit stimmungsvollen Plätzen und einer kunstvollen Stadtkulisse. Sie spazieren durch die lebendige Altstadt und sehen den eleganten Palazzo dei Trecento, den Dom San Pietro und die Dominikanerkirche San Niccolo. Anschließend geht die Fahrt weiter durch das Prosecco-Anbaugebiet. Eine ausgeschilderte Weinstraße, die sich zwischen Conegliano, Valdobbiadene und Vittorio Veneto erstreckt, führt durch sanfte Weinberge und malerische Orte, wie z.B. San Pietro di Feletto und Farra di Soligo. Es läuft einen schon das Wasser im Mund zusammen, wenn man diese schon fast schier unendlich wirkenden Rebhänge erlebt.   Bei einem Einkehrschwung beim Winzer werden Sie sich von der hervorragenden Qualität dieser edlen Tropfen, bei einer Verkostung selbst überzeugen können. Mit herrlichen landschaftlichen Eindrücken geht es zurück zum Hotel.
3. Tag: Eine Stadtführung in Vicenza, der Wirkungsstätte des berühmten Architekten Andrea Palladio, steht heute als erstes auf Ihrem Programm. Ein Spaziergang durch Vicenza, durch den Corso Palladio, die Prachtstraße der Stadt und über den Piazza dei Signori ist wie ein Gang durch ein Open-Air-Museum, das dem italienischen Renaissanca-Architekten Andrea Palladio gewidmet ist. Der Kunstverständige kann die verschiedenen Stilentwicklungen der palladianischen Architektur beobacheten, der Laie freut sich einfach an den herrlichen Palästen, die Palladio im 16. Jahrhundert für die Reichen der Stadt bauen ließ und die die Straßen und Plätze des Zentrum noch heute säumen. Nach diesem kulturellen Höhepunkt, fahren Sie nach Bassano del Grappa – die Stadt, aus der der bekannte Tresterbrand stammt. Die Hauptattraktion der Stadt ist zweifellos die Brücke Ponte degli Alpini (Brücke der Gebirgsjäger), auch Ponte Vecchio genannt. Bereits im 13. Jahrhundert existierte hier eine Brücke, das heutige Aussehen geht dagegen auf Pläne des berühmten Architekten Andrea Palladio zurück. Sie wurde im Laufe der Zeit durch Kriege und Hochwasser mehrmals zerstört und immer wieder neu aufgebaut. Nach einem kurzen Spaziergang durch dieses Kleinod, widmen Sie sich dem wohl bekanntesten Produkt der Stadt, dem Grappa. Obwohl es in Bassano mehrere Grappa-Destillerien gibt und der Schnaps "Grappa" einer der typischen lokalen Produkte ist, hat der Name der Stadt nichts damit zu tun - sonst müsste die Stadt auch Bassano della Grappa heißen. Bei dem Besuch in einer Destillerie, werden Sie alles über die Herstellung, die Verarbeitung und natürlich auch über den Geschmack erfahren und genießen
4. Tag:  Am Vormittag fahren Sie zum Hafen Tronchetto und das Privatboot bringt Sie nach Venedig. Während der Schifffahrt gewinnen Sie schon einen ersten Eindruck von der zauberhaften Lagunenlandschaft. Nach der Ankunft erwartet Sie ein Guide zu einer Stadtführung rund um den berühmten Markusplatz. Märchenhaft und surreal mutet die Lagunenstadt Venedig an. Auf Millionen von Holzpfählen rund 500 nach Christus errichtet, vermittelt sie den Eindruck, sie würde auf dem Wasser schweben. Venedig ist reich an Geschichte, Charme, Kunst und Traditionen. Verspielte Kuppeln, Adelspaläste, Gondeln und Linienschiffe prägen das Bild der wasserumspülten Stadt. Die Pracht einer verspielten Renaissance-Architektur begegnet dem Besucher hier auf Schritt und Tritt. 118 Inseln, 400 Brücken und Gondeln. Mitten durch fließt der Canal Grande, die längste und schönste Wasserstraße der Stadt. Sie zieht sich wie eine vier Kilometer lange Schlange durch einen der grandiosesten Orte der Welt. Im Anschluss besuchen Sie eines der vielen gemütlichen Lokale, ein sogenanntes "Bacaro", und probieren ein gutes Glas Wein mit kleinen venezianischen Köstlichkeiten. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung, um zum Beispiel den Dogenpalast zu besichtigen oder eine romantische Gondelfahrt zu unternehmen. Das Privatboot bringt Sie am Abend zurück zum Festland.
5. Tag: Sie lassen einen letzten Blick über die "Marca", wie die bildschöne Landschaft der Region Treviso genannt wird, schweifen, bevor Sie mit unbeschreiblichen Erinnerungen die Rückfahrt nach Hause antreten.

Hotel & Zimmer

Das Park Hotel Villa Fiorita ist von einem wunderschönen Park umgeben und befindet sich im Ort Monastier
di Treviso. Treviso liegt ca. 20km und Venedig nur ca. 30km entfernt. Das Hotel verfügt neben dem Park mit
der historischen Villa auch über einen Swimmingpool (geöffnet Mai bis September), ein Restaurant, eine Bar,
Lift sowie einen Kongressbereich. Die 180 Zimmer sind u.a. mit Du.o.Bad/WC, Klimaanlage, SAT-TV, Telefon,
Fön, Minibar, Safe, Schreibtisch und kostenfreien WLAN ausgestattet. Das Frühstück wird am Buffet gereicht.
Das Abendessen wird als 4-Gang-Menü serviert.

www.villafiorita.it

Ausflugsziele

VICENZA

Vicenza ist eine Kunst- und Industriestadt im nördlichen Italien mit 112.953 Einwohnern. Sie liegt in der Region Venetien etwa 60 km nordwestlich von Venedig und 200 Kilometer östlich von Mailand und ist Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Bekannt ist die Stadt für ihre Schmuckwaren- und Bekleidungsindustrie und für die Bauwerke des Renaissancearchitekten Andrea Palladio, die ihr den Rang eines UNESCO-Welterbes eintrugen. Vicenza gehört zu den reichsten Städten Italiens. Die deutsche Partnerstadt ist Pforzheim.

Städte

Bassano del Grappa

Obwohl es in Bassano mehrere Grappa-Destillerien gibt und der Schnaps "Grappa" einer der typischen lokalen Produkte ist, hat der Name der Stadt nichts damit zu tun - sonst müsste die Stadt auch Bassano della (und nicht del) Grappa heißen. Der Name der Stadt hängt vielmehr mit dem naheliegenden Berg "Monte Grappa" (1770 m hoch) zusammen.



Die Hauptattraktion der Stadt ist zweifellos die Brücke "Ponte degli Alpini" (Brücke der Gebirgsjäger), auch "Ponte Vecchio" (Alte Brücke) genannt. Bereits im 13. Jahrhundert existierte hier eine Brücke, das heutige Aussehen geht dagegen auf Pläne des berühmten Architekten Andrea Palladio aus dem Jahr 1569 zurück. Sie wurde im Laufe der Zeit durch Kriege und Hochwasser mehrmals zerstört (das letzte Mal im Jahr 1966) und immer wieder neu aufgebaut.



Die beiden Hauptwirtschaftszweige von Bassano, die Keramik-Industrie und die Grappa-Destillerien sind auch für den Besucher interessant: abgesehen von den zahlreichen Läden in den engen Straßen der Altstadt, in denen man Schnäpse aller Art und die verschiedensten Keramikprodukte kaufen kann, sollte man sich zwei Museen nicht entgehen lassen: das Keramik-Museum ("Museo della Ceramica") in den historischen Räumen des Palazzo Sturm und das Grappa-Museum ("Poli Museo della Grappa") direkt an der Ponte degli Alpini.



Der Monte Grappa (siehe das Foto oben) ist nicht nur ein beliebtes Ausflugsziel, erreichbar von Bassano durch eine gut ausgebaute Autostraße, heute ist der Berg auch eines der beliebtesten europäischen Fluggebiete für Drachen- und Gleitschirmflieger. Vor allem aber ist er eine Art nationaler Wallfahrtsort geworden: hier und in den umliegenden Bergen wurden in den letzten beiden Jahren des ersten Weltkrieges erbitterte Schlachten ausgetragen. Auf dem Gipfel befindet sich das "Santuario di Monte Grappa", ein monumentales Denkmal und Ossarium für die dort Gefallenen: hier ruhen 12.615 italienische und 10.295 österreichische Soldaten.

VENEDIG

Die einstige „Königin der Meere“ ist aufgrund ihrer einmaligen Lage eine der berühmtesten Touristenstädte der Welt. Die Lagunenstadt besteht aus 118 durch Kanäle voneinander getrennten Inseln, die über rund 400 Brücken miteinander verbunden sind. Unter den 15.000 Gebäuden der Stadt befinden sich 900 Paläste und 105 Kirchen. Alle Bauwerke ruhen auf Pfahlrosten, die bis zu 9 m tief durch den Schwemmsand in die Mergelschicht des Lagunengrundes getrieben wurden. Ein Labyrinth von engen Straßen und Gassen durchzieht die Stadt, die Hauptverkehrswege sind jedoch die Kanäle - unter ihnen der 4 km lange und 40 - 70 m breite Canal Grande mit den prachtvollen Palästen an beiden Ufern und der berühmten Rialtobrücke.

GESCHICHTE:

Im Jahre 452 flüchteten die Küstenbewohner Venetiens vor dem Hunnenkönig Attila auf die Laguneninseln, legten dort Siedlungen an und vereinigten sich 697 unter einem „Dogen“ zum „Venetischen Seebund“. Die Insel „Rivus Altus“ (=hohes Ufer), das heutige Venedig, wurde 811 Sitz der Regierung. Der junge Staat gelangte durch den Handel zwischen Abendland und Orient bald zu Wohlstand und Ansehen, eroberte 1204 Byzanz und dehnte seinen Machtbereich bis zur Ostküste der Adria, den Küsten Griechenlands und Kleinasiens aus.

Der Streit mit dem Rivalen Genua endete nach dem Sieg der Venezianer bei Chioggia (1380) mit dem Frieden zu Turin, der Venedig die Herrschaft im östlichen und Genua im westlichen Mittelmeer sicherte. Im 15. Jh erreichte die Republik mit der aristokratisch-oligarchen Verfassung den Höhepunkt ihrer Macht. Eine starke Handels- und Kriegsflotte sicherte die Vorherrschaft auf dem Meere, und auf dem Festland umfaßte der Machtbereich die Städte Verona, Bergamo, Padua und Brescia.

Dem Wohlstand entsprechend, folgte während der Renaissance auch die Zeit der kulturellen Blüte. Die Entdeckung Amerikas (1492) verlagerte den Welthandel zu den atlantischen Seemächten, und Venedig verlor allmählich seine Vormachtstellung. Der Festlandsbesitz führte zudem zu Kriegen mit rivalisierenden europäischen Großmächten, und der Krieg gegen die Türken brachte im Frieden zu Passarowitz 1718 den Verlust aller orientalischen Besitzungen. Trotzdem war Venedig Mitte des 18. Jh Mittelpunkt des europäischen gesellschaftlichen Lebens und Hochburg der Malerei, zu deren bekanntesten Vertretern Tiepolo, Canaletto und Guardi gehörten.

Das Ende der Republik kam 1797 mit der Absetzung des Dogen durch Napoleon. Nach dem Wiener Kongress 1814 fiel Venedig an Österreich und schloss sich nach einer Volksabstimmung 1866 dem neuen italienischen Königreich an.

SEHENSWÜRDIGKEITEN:

PIAZZA SAN MARCO: Der trapezförmige Markusplatz mit einer Länge von 176 m und einer Breite zwischen 56 und 82 m ist der touristische Mittelpunkt Venedigs. Um 810 lag hier noch ein Nutzgarten des Klosters San Zaccaria; erst mit der Errichtung des Dogenpalastes begann die Gestaltung des Platzes, der stets von einer großen Taubenschar bevölkert ist. Besonders an schönen Sommerabenden, wenn vor den Arkaden-Cafés die Musikanten aufspielen, verbreitet sich hier eine besonders stimmungsvolle Atmosphäre.

BASILICA DI SAN MARCO: Die um 830 in Form eines griechischen Kreuzes entstandene Markuskirche beherbergt die aus Alexandrien überführten Gebeine des Evangelisten Markus. Im 11. Jh wurde der Bau nach byzantinischem Vorbild und im 14. Jh im gotischen Stil erweitert, so daß er mit seinen fünf Kuppeln und der orientalisch anmutenden Fassade einen eindrucksvollen Anblick bietet. Von der prächtigen Innenausstattung sind u.a. die herrlichen Mosaiken und die goldene, mit Edelsteinen verzierte Bildtafel „Pala d’Oro“ hinter dem Hochaltar erwähnenswert. Das Kirchenmuseum beherbergt u.a. wertvolle Gobelins (13./16. Jh) und byzantinische Skulpturen aus dem 12. Jh.

PALAZZO DUCALE: Der 1301 im venezianisch-gotischen Stil begonnene Dogenpalast diente in der Republik als Residenz der Dogen und Sitz öffentlicher Behörden. Von der doppelten Arkadenreihe weist die obere Loggia mit ihren 71 Säulen orientalischen Einfluß auf. Die Prunkräume sind mit Fresken und Gemälden ausgeschmückt, die u.a. von Tizian, Tintoretto, Tiepolo und Veronese stammen. Über die um 1600 im Barockstil errichtete Seufzerbrücke (Ponte dei Sospiri), die den Dogenpalast mit den benachbarten Gefängnissen (Prigoni) verbindet, wurden einst die Gefangenen zur Verurteilung geführt.

CAMPANILE: Der 99 m hohe, 1512 vollendete freistehende Glockenturm stürzte im Jahre 1902 ein und wurde 1905-12 wiedererrichtet. Eine Treppe und ein Aufzug führen zur Glockenstube mit der einmaligen Aussicht über die Lagunenstadt.

CA’ D’ORO (Galleria Franchetti): Das 1421-40 erbaute „Goldene Haus“ beherbergt heute eine reiche Sammlung venezianischer Möbel und Bildteppiche des 16. Jh, eine wertvolle Münz- und Medaillensammlung, Büsten und Bronzen, Gemälde (u.a. von Tizian, Tiepolo und Guardi) sowie flämische und holländische Malerei aus dem 17. Jh.

SANTA MARIA DELLA SALUTE: Anstelle einer Kirche des Deutschen Ritterordens wurde 1631-83 der Barockbau zum Andenken an das Ende der Pest errichtet. Mit den beiden Kuppeln und der figurengeschmückten Fassade gehört sie zu den schönsten Kirchen Venedigs. Zur reichen Innenausstattung gehören u.a. die bedeutenden Gemälde von Tizian, Tintoretto und Giordano.

PONTE DI RIALTO: Auf über 12.000 Pfählen errichtet, überspannt die 48 m lange und 22 m breite Rialtobrücke den Canal Grande. Die Steinbrücke, an deren langjähriger Planung schon Michelangelo beteiligt war, entstand 1588-92 anstelle der 1444 eingestürzten Holzbrücke und war bis 1854 die einzige Brücke über den Canal Grande.

MURANO: Am Haltepunkt „Colonna“ erzählt die Granitsäule vom ehemaligen Münzrecht der Insel. An der Fonamenta dei Vereri steht der lombardische Palazzo Contarini aus dem 16. Jh.

Ein Spaziergang entlang den Uferstreifen Fondamenta San Giovanni sowie Colleoni zum Campo Santo Stefano gewährt den Blick auf manche prachtvolle Fassade. Die weltberühmte Glasbläserinsel war für ihren Wohlstand und ihre großzügigen Gartenresidenzen bekannt, ehe sie im 19. Jh schwer mitgenommen wurde. Vom Campo führt die Brücke zur Kirche San Pietro Martiro mit schönen Renaissanceportal (Anfang 16. Jh) und Gemälden im Inneren.

Beachtenswert ist vor allem das Museo Vetrario di Murano. Im ehemaligen Bischofssitz (erbaut 1698) wird in 400 Ausstellungsstücken die Glasbläserkunst seit der Antike belegt.

Warum setzte das nautische Volk auf Glasherstellung, ohne den Rohstoff zu besitzen? Man hatte eine Marktlücke im Mittelalter entdeckt, die zur Goldgrube wurde. Die berühmten sarazenischen Glasbläser in Syrien (11./12. Jh) standen über den Orienthandel sicher Pate, als Venedig die Produktion aufnahm. Und 1291 wurde die Herstellung wegen Feuergefahr auf die Insel Murano verlegt. Von dort wurde ganz Europa mit Spiegeln und edlen Gläsern beliefert, bis im 18. Jh böhmisches Kristallglas dominierte.

Das künstlerische Wunder Muranos ist neben den Gläsern die Basilica Maria e Donato, ein unverfälscht erhaltenes Muster byzantinischen Bauens aus dem Jahr 1140. An den Bogenformen läßt sich deutlich der Unterschied zur Romanik ablesen. Am Langhaus besticht die schlichte Linienführung des Backsteinbaus. Einzigartige Eleganz und Schönheit hingegen zeichnen die als Schauseite ausgeführte Apsis aus: In zwei Geschossen umziehen sie farblich abgesetzte Arkadenbögen, die von zierlichen Doppelsäulen getragen werden.

Das Wolfszahnmotiv trennt die Geschosse wie ein archaischer Reißverschluss. Den Innenraum überwölbt eine Schiffsbauchholzdecke. Das Hauptaltarmosaik stammt aus der Entstehungszeit, ebenso wie der Mosaikfußboden: Pflanzen- und Tiermotive in leuchtenden Farben gebieten historische Ehrfurcht vor den alten Meistern.

BURANO: Das malerische Inseldorf mit den freundlichen bunten Häusern ist die Wiege der Spitzenklöppelei, einem sehr ertragreichen Erwerbszweig der Venezianer vom 16. Jh an. Am Hauptplatz ist die Scuola di Merletti (Spitzenklöpplerschule) mit Ausstellung. Heute ist die Insel auch ein Malerwinkel.

TORCELLO: Torcello war ein bedeutendes Handelszentrum (gegründet im 7. Jh) und Bischofssitz. Mitten in der heutigen Obst- und Gemüseinsel blieben nur zwei einzigartige Kirchenbauten erhalten: Santa Maria Assunta, die Kathedrale, wurde 639 gegründet und 1008 in ihrer heutigen Gestalt geweiht. Sie ist der älteste erhaltene Bau der Lagune. Vor der Fassade wurden Reste des Baptisteriums aus dem 7. Jh. freigelegt. Im Innenraum überzeugt die Weiträumigkeit - offener Dachstuhl, Säulen trennen die Schiffe, der Marmorfußboden fasst zusammen. Größter Kirchenschatz sind der Lettner mit vier Bildtafeln im byzantinischen Stil der Entstehungszeit sowie die Mosaiken. Sie gehen im Presbyterium bis ins 7. Jh zurück: aus dem 13. Jh stammt jedoch die Gottesmutter der Hauptapsis. Das dramatische Jüngste Gericht an der Westwand entstand um 1190. Konzeption und Ausführung in sechs Zonen, vom Weltenherrscher bis zu den Verdammten, sind überwältigend. Die Taufkirche Santa Fosca neben der Basilika, ein Rundbau (11./12.Jh), beweist mit ihren Säulenvorhallen byzantinische Eleganz. Im Inneren sind Holzteile der Kuppelkonstruktion bemerkenswert sowie die verlängerte Apsis.

Vicenza ist eine Stadt in der Region Venetien im Nordosten Italiens. Die Stadt ist bekannt für die eleganten Gebäude, die im 16. Jahrhundert vom Architekten Andrea Palladio entworfen wurden, darunter die Basilica Palladiana und der Palazzo Chiericati, der heute als Kunstgalerie genutzt wird. Der Entwurf für das nahe gelegene Teatro Olimpico, dessen Innenraum einem klassischen Amphitheater ähnelt, stammt ebenfalls von Palladio. Auf einem Hügel außerhalb der Stadt liegt die Villa La Rotonda mit ihren 4 identischen Fassaden.

ist die Hauptstadt und gleichzeitig Verwaltungssitz der gleichnamigen Provinz in der Region Venetien. Es liegt 30km nördlich von Venedig und 40km nordöstlich von Padua. Seit 1866 gehört Treviso zu Italien - 1797 waren die Franzosen unter Napoleon noch an der Macht, ihnen folgend die Österreicher, bis Treviso zu Italien kam.

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Inkludierte Leistungen

  • Fahrt im bus dich weg! Gold-Bistrobus
  • Bord-Service für höchsten Genuss während der gesamten Reise
  • Gold-Frühstück im Bordrestaurant am Anreisetag
  • 4 x Nächtigung im ****Hotel Park Villa Fiorita inkl. Halbpension
  • Deluxe Zimmer in der historischen Villa
  • 1 x Ganztagesführung Treviso & Prosecco Weinstraße
  • 1 x Besichtigung Weinklellerei in Valdobbiadene
  • 1 x 6er Proseccoprobe mit Imbiss
  • 1 x Ganztagesführeung Vicenza & Bassano del Grappa
  • 1 x Besichtigung Grappabrennerei inkl. Verkostung
  • 1 x Privatboottransfer Venedig hin/retour
  • 1 x Stadtrundgang Venedig
  • 1 x Imbiss im Bacaro inkl. 1 Glas Wein

Nicht inkludierte Leistungen

Evtl. weitere Eintritte

Highlights

  • Premium
  • 100% Durchführungsgarantie
  • Goldreise

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